Stiftung Wort und Tat

Sehr geehrte Damen und Herren,

die evangelische Kirche kümmert sich um Menschen, die sich in Notlagen befinden. Deshalb treten immer wieder Menschen an uns heran, die unsere Arbeit unterstützen möchten - so wurde die Stiftung „Wort und Tat“ ins Leben gerufen. Wort und Tat ist eine Stiftung der Evangelischen Kirche in der Region München und fördert nach dem Willen der Stifter insbesondere alte, benachteiligte und behinderte Menschen.

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Aktuelles

10 Jahre Stiftung Wort und Tat

Die „Stiftung Wort und Tat“ feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. In dem Zeitraum 2009 bis 2017 wurden mit insgesamt 242.200 Euro Projekte zweckgebunden in den Förderbereichen „Hilfe für Seniorinnen und Senioren“ sowie „Hilfe für Menschen mit Behinderung“ unterstützt.

Im Förderbereich „Hilfe für Menschen mit Behinderung“ wurde im Zeitraum 2013 bis 2014 beispielsweise das Projekt „Wahlprüfsteine: politische Teilhabe für Menschen mit Behinderung" der Offenen Behindertenarbeit mit 17.500 Euro gefördert. Ziel des Projekts war, einen Leitfaden zur politischen Teilnahme für Menschen mit Beeinträchtigungen in einfacher Sprache zu entwickeln. Der Leitfaden wurde zunächst für die Kommunalwahl zur Unterstützung der Wahlbeteiligung entwickelt, er soll aber künftig für weitere Bereiche eingesetzt werden.

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Projekte

Barrieren Abbauen mit den "Inklusionären"

Die Inklusionäre - Kirche mit allen gestalten: Evangelische Gehoerlosengemeinde

Eine Gesellschaft, in der alle Menschen zusammen leben, arbeiten, lernen und ihre Freizeit verbringen ist das Ziel der Inklusion. Dieses Ziel soll auch im kirchlichen Alltag verwirklicht werden. Deshalb wurde ein Barriere-Check für die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen entwickelt. Unter dem Namen „Die Inklusionäre“ haben sich Menschen mit verschiedenen Behinderungen als Experten in eigener Sache zusammengeschlossen, um im ersten Schritt Gemeinden und dann auch andere öffentliche Einrichtungen kostenlos zu beraten.

Gehörlosenarbeit – Besuchsdienst

Evangelische Gehörlosengemeinde im Dekanatsbezirk München

 

Zur Gehörlosengemeinde München und Umland gehören rund 300 gehörlose, ertaubte und hörende Gemeindemitglieder. Das Angebot der Gemeinde umfasst unter anderm Gottesdienste, Gemeindenachmittage,  Taufen, Trauungen, Trauerfeiern, Angebote für Kinder- und Jugendliche - und auch einen ökumenischen Besuchsdienst* für ältere oder einsame gehörlose Menschen, die das Haus nicht verlassen können und isoliert leben.

Seelsorge für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Spezialisierten Ambulanten Palliativversorung in München: Teambesprechung


Seelsorge für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung „Spezialisierte ambulante Palliativversorgung“ (SAPV) will Sterben in vertrauter Umgebung ermöglichen. Zu einem SAPV-Team gehören Ärzte, Pflegekräfte, Sozialpädagogen – und Seelsorger  wie Diakon Harald Braun. Diakon Braun muss nicht darauf achten, zum Beispiel schmerzlindernde Medikamente richtig zu dosieren. Seine Aufgabe ist oftmals ebenso einfach wie schwierig, nämlich da zu sein.

„fahren & begleiten“ – Friedhofsfahrdienst für Seniorinnen und Senioren

Der Evangelische Freidhofsfahrdienst: Kirchenrat Klaus Schmucker und Stadtdekanin Barbara Kittelberger übergeben das Auto


„Fahren und begleiten“, so nennt sich der Fahrdienst der evangelischen Kirche, der es Seniorinnen und Senioren in München ermöglicht, das Grab ihrer Angehörigen zu besuchen. Das kostenlose Angebot für den Friedhofsbesuch richtet sich vor allem  an ältere Menschen, die aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen keine Möglichkeit mehr haben, das Grab ihrer Verstorbenen zu besuchen. Der Fahrdienst soll den Menschen ein Stück Selbständigkeit zurückgeben.