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 Pressetermin

„Wort und Tat“ feiert 10-jähriges Jubiläum

Fototermin mit Vorstellung der neun sozialen Projekte, die mit 242.000 Euro gefördert wurden

Die Stiftung „Wort und Tat“ feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. „Wort und Tat“ ist eine Stiftung der Evangelischen Kirche in der Region München und fördert insbesondere alte, benachteiligte Menschen und Menschen mit Behinderungen. Mit diesem Ziel unterstützt sie Projekte und Einrichtungen im Dekanatsbezirk München. Von 2009 bis 2017 wurden neun Projekte mit über 242.000 Euro unterstützt. „Mit Stiftungen wie ‚Wort und Tat‘ kann die evangelische Kirche ihre sozial-diakonische Arbeit für die Zukunft sichern“, sagt Kirchenrat Klaus Schmucker, der Vorsitzende der Stiftung.

Zu den geförderten Projekten gehört beispielsweise „fahren & begleiten“, ein Fahrdienst für Friedhofsbesuche. Das kostenlose Angebot der evangelischen Kirche ermöglicht es älteren immobilen Menschen in München, das Grab ihrer Angehörigen zu besuchen. Die Stiftung stellte auch eine Anschubfinanzierung für eine Seelsorgestelle in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) zur Verfügung. Ohne diese Unterstützung würde es in diesem Bereich in München heute keine Seelsorge geben. Ein weiteres Projekt war die Finanzierung der Broschüre „Mit entscheiden – wählen gehen“. Die „Offene Behindertenarbeit“ produzierte diese Broschüre in leichter Sprache anlässlich der Kommunalwahl 2014, um die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Sie soll im Herbst bei der Landtagswahl 2018 erneut eingesetzt werden.

Aus Anlass des Jubiläums laden wir Sie herzlich zu einem Pressetermin mit den Vertretern der geförderten Projekte und Vertretern der Stiftung ein. Der Termin findet statt

am Mittwoch, 21. Februar
um 11 Uhr
im Evangelischen Forum, Herzog-Wilhelm-Str. 24

Der Vorsitzende der Stiftung Kirchenrat Klaus Schmucker, Leiter der Evangelischen Dienste München, und die Vorsitzende des Beirates Diana Stachowitz, Landtagsabgeordnete, werden beim Pressetermin die bisher geförderten Projekte noch einmal kurz vorstellen. Vertreter des Vorstandes und Beirates sowie Vertreter der geförderten Projekte stehen als Gesprächspartner für Rückfragen, Interviews und Fotos zur Verfügung.

 

10 Jahre Stiftung Wort und Tat

Die „Stiftung Wort und Tat“ feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Die Stiftung wurde Ende 2017 gegründet und fördert Kirchengemeinden und Einrichtungen, die Projekte für alte, benachteiligte und behinderte Menschen initiieren. Dazu wurde Vermögen aus Erbschaften mit diesem Zweck in eine Stiftung überführt. In dem Zeitraum 2009 bis 2017 wurden Projekte mit insgesamt 242.200 Euro zweckgebunden unterstützt. Beispielsweise unterstützte die Stiftung die Evangelische Altenheimseelsorge, die mit ihrem Fahrdienst „fahren & begleiten“ älteren immobilen Menschen Friedhofsbesuche ermöglicht. Weitere Förderprojekte waren zum Beispiel eine Anschubfinanzierung für eine Seelsorgestelle in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung oder für eine Fachkraft in einer inklusiven Wohngemeinschaft für behinderte und nichtbehinderte Menschen. Aus Anlass des Jubiläums wurde zudem die Stiftungsbroschüre "Wir helfen Menschen" erstellt, der Internetauftritt der Stiftung überarbeitet, neu gestaltet und die Inhalte für mobile Endgeräte optimiert.
 

 

Evangelische Stiftungen auf dem Münchner Stiftungsfrühling 2017

Stiftungsfrühling 2015: Kirchenrat Klaus Schmucker, Stadtdekanin Barbara Kittelberger, Landtagsabgeordnete Diana Stachowitz, Diakon Dietmar Frey

Unter dem Motto "Informieren - Vernetzen - Mitmachen" fand vom 24. bis 30. März der Münchner Stiftungsfrühling statt. Rund 250 Stiftungen nahmen in München daran teil. Auch die Stiftung Wort und Tat hat sich dieses Jahr wieder mit einem Informationsstand und zahlreichen Veranstaltungen, Vorträgen, Workshops, Führungen und Gesprächen am Stiftungsfrühling beteiligt. Im Rahmen des Stiftungsfrühlings hat beispielsweise der evangelische Friedhofsfahrdienst kostenlose Fahrten angeboten. Auch informierten Vorträge über wichtige Themen wie Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung. Am 26. März fand in St. Markus ein Vortrag, zu „Vorsorgen treffen – was ist wichtig und warum?“ statt. Ebenfalls in der Markuskirche gab es am 27. März ein Vortrag zu „Patientenverfügung und Palliativversorgung in München“. Die „Stiftung Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau“ war ebenfalls mit einem Informationsstand vertreten. Sie stellte anlässlich des Stiftungsfrühlings unter dem Titel „ben jakov – Sohn des Jakob“ zudem Bilder von Max Mannheimer in der Kirche aus.